Die Heraldik

 

 

 

Karansebesch hat ein eigenes Siegel seit ältesten Zeiten gehabt, wie ein Dokument vom Jahr 1457 das erwähnt. Das älteste bekannte Siegel ist vom Jahr 1503 mit der Beschriftung « Sigil Civitas Caransebesiensis 1503 ». Die eigentlichen heraldischen Zeichen der Stadt wurden 1999 ausgearbeitet.

Das Wappen der Stadt von Karansebesch besteht aus einem Schild, an der Basis gebogen und geschnitten und die drei Viertel haben mit die Farben der rumänischen Fahne. Das Schild besteht aus einer Mauerkrone aus Silber mit fünf Türmen typisch für Munizipien.

Das erste Viertel, das rot ist, enthält eine mittelalterliche Festung von Silber mit zwei scharfen Türmen und mit dem geschlossenen zentralen Tor, darüber eine „steigende Sonne” und ein Mond, beide aus Gold. Über der Festung ist ein rechter Arm mit einem Schwert, auch von Silber. Die Waffen im Viertel stammen aus dem XIII. Jahrhundert, Periode, in der Karansebesch urkundlich erwähnt wurde in der es eine mächtige Entwicklung gab. Bezirkhauptstadt für über fünf Jahrhunderte, ist Karansebesch als eine christliche Festung der Verteidigung gegen die heidnische Invasion bekannt. Der Arm mit dem Schwert zeigt den adligen Rang, den viele örtlichen militärischen Hauptmänner von den Königen jener Periode verleiht bekamen und die zwei Himmelskörper bedeuten Ewigkeit, Freiheit, Reichtum, aber auch die Erneuerung von Karansebesch. Der rote Schildkopf symbolisiert Souveränität und Kraft – der erste Teil drückt die heraldische Kontinuität vom Jahr 1503 und 1930 aus.

Das zweite Viertel, dass blau ist – Farbe des Glaubens, der Hoffnung und Aufrichtigkeit repräsentiert den christlichen Glauben der Bewohner der Stadt zeigt den Heiligen Georg als Reiter, der den Antichrist mit dem Speer durchdringt, alles aus Silber, außer der Aureole des Heiligen Georg und die Schuppen des Tieres, die aus Gold sind. Karansebesch war und ist ein Bistum, aber es hat auch militärische Tradition gehabt. Deshalb, dieser militärische Heilige, geistiger Patron vom Episkopat von Karansebesch, der eigentlich den Sieg des Guten gegen das Übel vertritt, zeigt sehr gut die Kraft des Orthodox Christlichen Glaubens der Einwohner von Karansebesch.

Das dritte Viertel, das aus Gold gemacht wird, ist der römischen Periode reserviert, dessen Spuren bei Tibiscum entdeckt worden sind. Der römische Soldat mit dem heruntergelassenen Schild, der sich auf sein Speer lehnt mit Hinuntergebeugten Kopf, ist die Verkörperung von Virtus, der römische Gott des Mutes, Figur auf die römischen Münzen, die zu der Zeit in Tibiscum umliefen und gefunden wurden. Das Kennzeichen von Karansebesch ist zweifarbig – weiß und blau, die, eigentlich die Farben vom ehemaligen Grenzwacheregiment sind. Die Musik der Hymne der Stadt Karansebesch wurde von Antoniu Sequens komponiert und der Text stammt von Gheorghe Balteanu:

 

„O, heiliger Tag, o, großer Tag,

Erwartet mit Jahrhunderten,

Werde gesegnet!

Das Land unseres Volkslied „Doina”:

Siebenbürgen und Banat,

Crisana, Maramures,

Das wunderbare Moldova

So oft verstümmelt,

Kommen heute, um

Zu den göttlichen Mächten zu beten,

Ausrufend, Ausrufend,

Ausrufend: Ruhm dir,

Vergrößertes Rumänien,

In Ewigkeit vereinigt!”