Kultur

 

 

 Karansebesch war und bleibt ein wichtiges kulturelles Zentrum von Banat.

Der archäologische Tatbestand enthüllt ein kräftiges Material und geistige Kultur, zuerst von Getisch - Dakischen Einzelheiten, dann von Dakischen - Römischen Einzelheiten.

Die Objekte von Bronze oder Silber, die von der mittelalterlichen Periode datieren, kann betrachtet werden als ursprüngliche Schöpfung der Kunst unter byzantinischem Einfluß.     

Obwohl die politische und militärische Ereignisse vom XV-XVI Jahrhundert nicht gut waren für das Fördern von kulturellen Schöpfungen, unter dem Einfluß religiöser Reformen und europäischen Strömungen entwickelt sich Karansebesch zu einem kulturellen und geistigen Zentrum der Rumänen in südlichem Banat. Gelehrte wie Stefan Herce und Mihail Halici, die reiche Bibliotheken besessen haben, haben die Kultur und die Erziehung damals gefördert. Obwohl Banat unter türkische Herrschaft war, werden 1552 in den Dokumenten von der damaligen Zeit, acht Studenten erinnert, 1527 studierte ein Schüler namens Stefan an der Wiener Universität, und vor ihm waren, 1482, George Matei, der in Krakau studierte und 1486, Nicolae Sas, der Student in Wien war. Die Entwicklung der Kultur in Karansebesch kann auch bemerkt werden durch das Erscheinen von einigen Büchern, die in anderen rumänischen Gebieten gedruckt worden sein, wie „Psaltirea”, gedruckt bei Alba-Iulia (Weisenburg) in 1651 oder der Evangelium, die von dem Erzbischof Antim Ivireanu in Snagov im Jahr 1697 gedruckt worden ist.

In der Mitte des XIX. Jahrhunderts war die Stadt als ein traditionelles Zentrum von Chorkunst, Folklore und Amateurtheater bekannt.

Über den Anfängen und der Entwicklung der lokalen dramatischen Kunst, schrieb die „Familia” - Zeitschrift immer wieder lobend über die Erfolge der Künstler und der Amateure. Die Gründung der Vortragsgesellschaft Rumänischer Jugend im Jahr 1870, präsentiert die Schulaktivität verschiedene Vorträge, kurze Erklärungen, Skizzen oder frohe Momente. Sie bedeutete eine erste Phase auf dem Gebiet der Kunst, aber es war auch ein Weg wirkliche Talente zu fördern. Die Förderung und das Fortschreiten des Chors hielt, am Ende des 19th Jahrhunderten, die Flamme des nationalen Gewissens wach.

Die Förderer der künstlerischen Bewegung und besonders der musikalischen Bewegung waren „Sang und Musikvereinigungen” beginnend mit dem „Karansebescher Gesang- und Musikverein” (1867), mit „Societatea Romana de Cantari si Muzica” (1876-1877) und mit dem „Corul Meseriasilor” (1888), welche in der „Reuniunea Filarmonica” (1919) fusionierten, mit guten Beziehungen gegenseitiger Zusammenarbeit, besonders wenn es große Aktionen gab.

Die Stadt Karansebesch kennt in der Periode zwischen 1883-1972, einige berühmte Dirigenten: Niky Popovici (1883-1886), Antoniu Sequens (1888-1930), Timotei Popovici (1893), Petru Bancea (1918), Constantin Vlad (1924-1938), Dimitrie Cusma (1931-1940) und Gheorghe Dobreanu (1954-1972).

Die kulturellen Gesellschaften und die Orthodoxe Kirche hatten eine wichtige Funktion im kulturellen Leben der Stadt (die Astra-Gesellschaft, die Gesellschaft der Orthodoxen Frauen, die rumänische Vortragsgesellschaft, die rumänische Musik- und Gesangvereinigung, die Gesellschaft für das rumänische Theater, die Vereinigung rumänischer Lehrer in der Diözese von Karansebesch, die „Ion Popasu” - Vortragsgesellschaft, die rumänische Jugend-Gesellschaft von Karansebesch), die die rumänische Kultur in Karansebesch und dem nahe gelegenen Gebiet unterstützten. Am Ende des XIX. und am Anfang des XX. Jahrhunderts (im Jahr 1885 wird die Diözesan Buchdruckerei gegründet) existierten schon lokale rumänische Zeitungen wie „Vocea granitei”, „Zorile”, „Foaia Diecezana”, „Calendarul romanului”, „Economia”, „Sentinela” oder „Lumina”.

Wir müssen erwähnen, dass, in Karansebesch die erste Bibliothek des Banats im Jahr 1863 zusammengestellt wurde.

Im Jahr 1875 wird die Casina romana, rumänische Vortragsgesellschaft, als Initiative des Bischofs Ioan Popasu gegründet, wo Persönlichkeiten wie Vasile Goldis, Stefan Velovan und Patriciu Dragalina Vorträge hielten.

Das populäre Tanz- und Liederensemble „Doina Banatului”, das das Reichtum des Folkloreerbes des Gebietes verwert, ist wohl bekannt. Mihai Halici, Stefan Velovan, die Schriftstellern Sorin Titel, Horia Patrascu und Petru Vintila, der Dichter George Suru, die Kritikern Cornel Ungureanu und Cornelia Stefanescu, die Volkskundlern Ion Luca Banateanul und Nechifor Mihuta, der Historiker Constantin Daicoviciu, der Patriarch Miron Cristea, der Erzbischof Nicolae Corneanu, der Bischof Iosif Olaru, der Karikaturist Stefan Popa Popa’s, die Malern Achim Miloia und Corneliu Baba, der Rocker Ilie Stepan sind nur einige von den Namen, die die kulturellen Werte der Stadt bestätigen.

Auch heute behält Karansebesch seinen „Appetit” auf Kultur, die verantwortlichen Institutionen unterstützen die zahlreichen kulturell-künstlerischen Aktivitäten. Ein literarischer Kreis, dessen Aktivität in  der „Interferente” Zeitschrift präsentiert wird, existiert in der Stadt. Der Epigrammkreis „Apostrof” veröffentlicht jährlich eine Zeitschrift mit dem gleichen Namen, in der Periode des Nationalen Epigrammfestes, im September, der jährlich die wichtigsten Persönlichkeiten, auf dem Gebiet des rumänischen Epigramms wiedervereinigt, Aktivität die vom netten Epigrammisten Nicolae Nicolae koordiniert ist.

Schriftsteller wie Horia Vasilescu, Maria Bologa und Ion Gheorgheosu bringen dem Leser eine originelle Literatur, wo das Talent viele Themen zum Ausdruck bringt, von der Literaturkritik oder Prosa, zur Poesie und zu Epigrammen, und Humoristen, wie Nicolae Nicolae, Ion Jorz und Ion Ghera, halten die gute Stimmung wach.

Das Lancieren von Büchern des Historikers Liviu Groza stellen, seit einigen Jahren, besondere kulturelle Ereignisse dar, die verschiedene Persönlichkeiten der Stadt versammeln.

Die Stadt hat zwei Buchdruckereien, die verschiedene Bücher und Zeitschriften herausgeben.

Die Notwendigkeit, ein neues Kulturhaus zu haben, wird empfunden. Der Bau begann sofort nach der Revolution, aber wurde nicht beendet.